Das Besucherlabor des Instituts für Experimentalphysik

Autor: Prof. Dr. Reimer Lincke

Für die Große Experimentalvorlesung hab ich im Laufe der Jahre viele Demonstrations-Experimente entwickelt, die sich auch für den schulischen Physikunterricht eignen.

Um diese interessierten Schülern und Lehrern zugänglich zu machen, hab ich sie auf 160 Quadratmetern in einem freigewordenen Großlabor zusammengestellt und als Besucherlabor angeboten.

Besucher waren Schulklassen und Lehrergruppen, aber auch Damen des LandFrauenVereins Heide („Ihr macht hier Physik – was ist das eigentlich?“).

Dabei hab ich versucht, möglichst interessante und aktuelle Themen hervorzuheben.

Ein Thema war die Funktionsweise von Xeroxkopierern, ein anderes die Bewegung luftkissengelagerter Pucks.

Nach der Katastrophe von Tschernobyl (26. April 1986) habe ich z. B. die Radioaktivität von in Kaffeefiltern gesammelten Niederschlägen demonstriert.

Versuche aus dem Besucherlabor: 1. Eine schwebende Bratpfanne, 2. Ein Perpetuum mobile und 3) Eine schwebende Erdkugel.

Versuche aus dem Besucherlabor: 1. Eine schwebende Bratpfanne, 2. Ein Perpetuum mobile und 3) Eine schwebende Erdkugel.

Im Juni 1993 besuchten mich 200 finnische Lehrer im Besucherlabor. Dafür bekam ich die Jahresmedaille ihrer Vereinigung MAOL und eine künstlerisch gestaltete Vase mit Monogramm („Hast du die gleich kaputt gemacht?“ fragte meine 13jährige Tochter)

Im Juni 1993 besuchten mich 200 finnische Lehrer im Besucherlabor. Dafür bekam ich die Jahresmedaille ihrer Vereinigung MAOL und eine künstlerisch gestaltete Vase mit Monogramm („Hast du die gleich kaputt gemacht?“ fragte meine 13jährige Tochter)