Portugiesisch für Brasilien

Autor: Hans-Joachim Wichlein

Als arbeitssuchender Bankkaufmann, 57 Jahre, besuche ich seit 2 Semestern als Gasthörer romanische Sprachen an der Kieler Uni. An der Hamburger Uni durfte ich als Gasthörer keine Sprachkurse besuchen, die VHS hat seine eigene Kundschaft, und die Staatliche Fremdsprachenschule , Mittelweg 42 a, in Hamburg, in der ich viele Jahre gelernt habe, ist inzwischen aufgrund der Sparmassnahmen sehr stark reduziert worden.

Ich bereite mich hier auf die CELPE-Prüfung Sao Paulo vor, die Prüfung selbst findet in der Uni Jena statt. Das Portugiesisch für Brasilien kann man von der Aussprache her gut schaffen, das Portugiesisch für Portugal ist bezüglich der Aussprache sehr schwierig.

Portugiesisch ist die nächste aufkommende Weltsprache, da man sie in den Ex-Kolonien Portugals spricht (u.a. Brasilien, Angola, Mocambique, Goa, Macao und ca. 10 weitere kleinere Kolonien). Spanisch ist für den Arbeitsmarkt inzwischen leider schon etwas verbrannt, da viele schon Spanisch lernen. Daneben besuche ich auch Kurse für Wirtschaftsspanisch/Wirtschaftsfranzösisch, die ebenfalls sehr gut sind. Für die Zukunft würde ich mir Kurse für Wirtschaftsportugiesisch und Wirtschaftsitalienisch wünschen.

Auf dem Arbeitsmarkt entwickeln sich die Bedürfnisse nach neuen Fremdsprachen immer schneller weiter, so dass man mit den bisherigen Standardsprachen nicht immer weiter kommt.

In Kiel halte ich mich seit 1 Jahr auf, um mich um meinen Vater zu kümmern, der hier lebt. Insofern bin ich sehr froh, dass ich hier sehr guten Unterricht für wenig Geld erhalte. Insofern braucht sich die Kieler Uni wirklich nicht zu verstecken. Im Augenblick besuche ich u.a. einen Übersetzerkurs für Portugiesisch, so einen Kurs habe ich in Hamburg viele viele Jahre vergeblich gesucht.

Obrigado.